Stosswellentherapie

Gezielte Impulse zur Aktivierung von Heilungsprozessen

Die extrakorporale Stosswellentherapie (EKST) ist ein etabliertes Verfahren der modernen Schmerz-, Gewebe- und Zelltherapie. Sie basiert auf akustisch-mechanischen Energieimpulsen, die gezielt in tiefere Gewebeschichten eindringen und dort – abhängig von Frequenz, Energiedichte und Fokus – biologische Heilungsprozesse anregen.

Zu den bekannten Wirkmechanismen zählen die Modulation nozizeptiver Reize, die Verbesserung der lokalen Durchblutung, die Förderung von Zell- und Matrixregeneration, die Aktivierung von Reparaturmechanismen sowie neurovaskuläre Reizmodulationen. Die Therapie wird strukturspezifisch geplant und individuell dosiert.

Die Stosswellentherapie ist fester Bestandteil eines ärztlich geführten, wissenschaftlich fundierten Therapiekonzeptes und wird nicht isoliert eingesetzt.


Ärztliche Expertise und Erfahrung

Dr. Dr. Theo Kalbermatter zählt zu den frühesten Anwendern der extrakorporalen Stosswellentherapie in der Schweiz und war der erste nach DIGEST e.V. zertifizierte Facharzt mit dokumentierter Spezialisierung.

Seine Expertise basiert auf über zwei Jahrzehnten klinischer Anwendung, tausenden durchgeführten Behandlungen sowie einer kontinuierlichen fachlichen und methodischen Weiterentwicklung der Stosswellentherapie. Die langjährige Erfahrung erlaubt eine differenzierte Indikationsstellung, präzise Dosierung und sichere Integration in komplexe Behandlungsverläufe.

Technische Ausstattung

Zum Einsatz kommen mehrere hochmoderne Systeme der extrakorporalen Stosswellentherapie, sowohl fokussierte als auch radiale Verfahren. Dadurch können unterschiedliche Gewebetiefen, Strukturen und klinische Fragestellungen gezielt adressiert werden.

Die Behandlung erfolgt ärztlich geführt, wissenschaftlich fundiert und individuell angepasst. Die Stosswellentherapie ist integraler Bestandteil des klinischen Gesamtkonzeptes.

Breite medizinische Einsatzgebiete

Die Stosswellentherapie wird bei Chiroswiss am häufigsten zur Behandlung von

  • Fersensporn und plantarem Faszientrigger

  • Kalkschulter und Tendinitis calcarea

  • Achillodynie und Patellaspitzensyndrom

  • Chronischen myofaszialen Triggerpunkten an Rücken, Nacken und ISG

Darüber hinaus umfasst unser erweitertes Indikationsspektrum folgende Anwendungsbereiche:

  • Neurologische Anwendungen: vegetative Reizzustände, funktionelle Paresen, Restless-Legs-Syndrom, postzosterische Neuralgien

  • Rheumatologische Begleitindikationen: schmerzhafte Muskelspannungen, sekundäre Tendinopathien, chronisch-entzündliche Reizzustände

  • Beckenboden- und Urogenitalbereich: muskuläre Dysfunktionen, Narbengewebe, perineale Verspannungen (z. B. postpartal), erektile Dysfunktion (vaskulär und funktionell)

  • Kiefergelenks- und CMD-Beschwerden: myofasziale Triggerpunkte, asymmetrische Tonusverhältnisse, Bruxismus

  • Prävention bei Hochbelastung: Leistungssport, Tanz, Instrumentalmusik, repetitive Belastungen

  • Orthopädie & Sportmedizin: Tendinosen, Periarthropathien, Bursitiden, Enthesiopathien, Kalkdepots, Faszienverklebungen

  • Wirbelsäulensyndrome: Triggerpunkte, segmentale Verspannungen, Muskel-Sehnen-Entzündungen

  • Regeneration & Zellaktivierung: Gewebestimulation, lokale Durchblutungsstörungen, postoperative Heilverzögerungen

  • Narben- und Fibrosetherapie: verfestigte Narbenfelder, eingeschränkte Gewebebeweglichkeit

  • Ästhetische Medizin: Cellulite, subkutane Stoffwechselaktivierung, Mikrozirkulationsverbesserung bei Lipodystrophie

Ihre Vorteile

  • Täglich über 100 Behandlungen unter ärztlicher Kontrolle

  • Fokussiert & radial: kombiniert je nach Schichttiefe und Strukturtyp

  • DIGEST-zertifizierte Leitung: durch den ersten Facharzt der Schweiz mit dieser Qualifikation

  • Mehrere High-End-Systeme parallel im Einsatz

  • Therapievernetzung mit Chiropraktik, EMTT, Heimübungen, Faszienarbeit und HBOT

Kombinationsverfahren: Stosswellentherapie + Magnetolith (EMTT)

Besonders wirksam ist die Kombination der Stosswellentherapie mit der hochfrequenten elektromagnetischen Transduktionstherapie (EMTT). Diese wirkt ergänzend auf zellulärer und molekularer Ebene und unterstützt entzündungshemmende, stoffwechselaktivierende und schmerzlindernde Prozesse.

Beide Verfahren verstärken sich synergistisch und werden strukturiert kombiniert, insbesondere bei komplexen Schmerzsyndromen, chronischen Entzündungsprozessen, therapieresistenten Gewebeveränderungen sowie in der regenerativen Leistungsmedizin.